Das geistige Immunsystem – die Ritter der Tafelrunde rüsten auf, fürs mutierte Trump-Virus im Abendland!

Das geistige Immunsystem – die Ritter der Tafelrunde rüsten auf, fürs mutierte Trump-Virus im Abendland!

Erleichterung ist zu spüren nach der US-Wahl im November, der Teufel ist bekämpft. Wie in „Herr der Ringe“, hatte das Gute gesiegt. Die mediale Kampfberichterstattung über die uns Europäer lebensbedrohliche Stimmabgabe nahm bis zur Verkündung des Ergebnisses nochmal Fahrt auf, um dann abrupt ein Ende zu vollziehen, gefolgt von den Stichflammen der letzten Tage. Erschöpft begibt sich die Medienwelt auf die Suche nach einem neuen Teufel Nr. 5678, währenddessen sich der hauptberuflich besorgte Bürger kurz erholen darf!

Während sich manche im Anschluss dem nächsten Medieninferno zuwenden, herrscht andernorts Ratlosigkeit. Was anfangen mit dem eigenen Dasein, wo doch die einzige Gefahr im Leben gerade abgewählt ist? Wer zum Teufel füllt die mentale Sinn- und Bedeutungslosigkeit im Hier und Jetzt? Die inneren Töpfe der Empörung, Wut und Hass sind randvoll gefüllt, nur der Empfänger wechselt! Wo sitzt diese Schule des Lebens, welche die vermeintlichen Opfer und Täter produziert? Trump (Täter?) steht für eine mutierte Art der Elite, die es in der Geschichte schon immer gab, nur die Mutation führt zu einer rasenden Verbreitung bzw. Aufstieg jener Menschen. Der Nährboden (Opfer ?) wächst und gedeiht, zielgerichtet gehegt und gepflegt von den Nutznießern und ihren Methoden der Abhängigkeit. Die Linie zwischen Opfern und Tätern verschwimmt!

Entrüstet blickt Deutschland in die USA, wäre doch solch ein Präsident im Stil von Trump hierzulande nie vorstellbar! Fehlt es just an Phantasie oder eher an der Akzeptanz der Realität? Der Blick über den Teich spiegelt uns oft das künftige Leben im Lande wieder, mit einer Implementierungszeit von ca. 5-10 Jahren übernehmen wir gerne innovative Ideen. Eine mikroskopische Betrachtung der Bevölkerung lässt die serienmäßige Produktion von Mini-Trumps vermuten. Die kleinen Donalds laufen seit Längerem vom Band und lösen so das Auslaufmodell der Hamsterradgeneration in Massenfertigung ab.

Jene Menschenkinder keilen sich bereits wie ein Spieß in die Vielfalt der Gesellschaft und lösen eine Druckwelle aus. Einerseits streben sie nach den Erfolgen der Hamsterrad-Generation (65 Stunden Woche, Triple-Marathon, Barbie an der Lebensseite), mit dem Credo so wenig wie möglich eigenen Einsatz zu zeigen. Andererseits walzen sie die restliche Truppe nieder, die ungläubig in der Mitte ihren Platz zu verteidigen sucht oder an die Ränder flüchtet. Im schlimmsten Fall sieht der Mensch nur noch den Ausweg ins asketische Leben und entzieht sich völlig der Gemeinschaft.

Um die Donalds großzuziehen, bedarf es einer für sie lebenstauglichen Umgebung. Sie gelingen am besten mit folgenden Zutaten bzw. Vorbildern: großes Ego, lautstarkes Netzwerken, stetiges Wiederholen der eigenen „Wahrheit“, Selbstvermarktung, emotionales Erpressen, Fake-News, Fake-Fotos, -Erfolge, -Doktor/Schulabschlüsse etc., Mediengeilheit und Rücksichtslosigkeit. Wer jetzt noch nicht an der Spitze der Gesellschaft/Politik/Firma/Familie steht, dem rollt der Zeitgeist den roten Teppich aus. Die Bitterkeit liegt darin, welche Jubelschar an Anhänger*innen diese Exemplare um sich scharen, die wahre Tragödie!

Die Traumfabrik der digitalen/realen Märchenprinzen*innen überrollt jeglichen empathischen Menschenschlag, der naiv annahm, mit Wissen und Strebsamkeit sowie Agieren in Einklang mit Herz & Verstand für nachhaltiges Miteinander zu sorgen. Der Zeitgeist liebt keine Menschen, die pragmatisch und gelassen ihre Weisheit leben, aktiv ihren Alltag gestalten, anstatt darüber zu posten und andere zu überzeugen. Der Zeitgeist strebt danach laut und schrill Spektakel aufzuführen. Das trojanische Medien & Marketingpferd macht aus jedem Trottel*inne das gewünschte IT-Girl, den smarten Ken-Politiker, Führungskraft in jeglicher Schattierung oder die Superwoman-Nachbarin, die jede Stirnfalte über die gewaltigen Leasingraten des hippen Lebens mit neuen Botox-Ratenzahlungen übertüncht.

Wir lieben und leben diesen Zeitgeist auf der Überholspur. Unsereins tarnt und täuscht wie ein Weltmeister, deswegen liegt der Verdacht nahe, das Kanzleramt spätestens 2025 an eine/n Super-Trump*in zu verlieren, das Volk bekommt die Führungskraft, die es verdient! Egal ob Wirecard, der Tönnies-Skandal oder gefakte Doktorarbeiten unserer Eliten, es sind Vorboten, wie immer ein Spiegel der Gesellschaft. In Teilen bemüht sich die Allgemeinheit redlich, die Grundlage für jene Erfolge des Möchtegern-Establishments zu bereiten.

Wer weder der einen oder der anderen Fraktion angehört, droht zu vereinsamen in der Mitte der Gesellschaft, die sich zunehmend leert, doch Hilfe naht! Die Energie, welche wir im Kampf gegen den externen Feind in jeglicher Erscheinungsform verwenden, ist strategisch besser in einer Eliteausbildung unseres, hier geistigen, Immunsystems aufgehoben. Eine Bestandsaufnahme der persönlichen Feindbilder im Außen ist jedoch relevant, um Spiegelungen der eigenen Denktruppe zu entlarven.

Es ist auf Dauer schwer, sich den medialen oder echten Donalds zu 100 Prozent zu entziehen. Aufregender ist die Frage, mit welchen Gefühlen/Emotionen das hauseigene Immunsystem re-agiert. Sobald wir einem Exemplar in die Arme laufen, beziehungsweise ein auslösendes Ereignis (Twitter-Nachricht, Treffen, etc.) am eigenen Himmel aufzieht, läuft unsere Reaktionsmaschine an. Das Potpourri ist reich gefüllt, von Verwunderung, Wut, Bewunderung bis zur Ironie und Zorn ist alles vertreten.

Nehmen wir drei mögliche Fälle an. Der zuvorkommende Intellektuelle, der mit Verwunderung und einer Prise Ironie & Sarkasmus reagiert, da er das Gegenteil Donalds darstellt. Gebildet, immer auf der Suche nach Weisheit, der in sich gekehrt eher die Stellung des Beobachters einnimmt. Ein weiteres Beispiel ist Ihnen bestimmt ebenso über den Weg gelaufen, zumindest ihre Bewertung ist sicherlich im Gedächtnis gespeichert.

Menschen in unserem Umfeld, die sich fürchterlich über Trump aufregen, aber aus ihrer Sicht viele Ähnlichkeiten mit dem Original aufweisen. Ein amüsantes Lächeln und der Gedanke, der sich genüsslich mit der Interpretation paart: „ Reg Dich nicht so auf“ + „Du bist ihm ähnlicher, als Du denkst“. Ein wichtiger Abwehrmechanismus nach Freud, wir projizieren Verhaltensweisen auf Andere – die Kunst besteht darin, dieses Luder zu enttarnen, anzuerkennen und ins eigene Ich zu integrieren.

Die dritte Gruppe, nennen wir sie Groupies, konsumieren solche Typ*innen, da sie tief in sich den Wunsch verspüren es Donald gleichzutun. Egal ob die Egofee nur einen Tag herbeizaubert, an dem Sie nach Lust und Laune auf den Putz hauen dürften, ohne Rücksicht auf Verluste. Zu lange wurden die Schatten des eigenen Lebens in den Kerker verbannt. Keine Angst, wenn Sie sich ab und an bei diesen 3 Gruppen wiederfinden und die Ursache erkennen, eine gesunde Reaktion ihrer Kampftruppe.

Jetzt aber endlich zu ihrem täglichen geistigen Training für Ihr Immunsystem, zumindest die erste Vorstellungsrunde! Im besten Fall besteht ihre Einheit aus Experten verschiedener Fachbereiche, die übergreifend einen Rat der Weisen für Sie bilden, jederzeit zum Einsatz & zur Beratung bereit. Wäre es nicht wunderbar die innerlichen Ritter der Tafelrunde begrüßen zu dürfen, wir stellen die Teilnehmer vor, voilà! Die Reihenfolge wurde per Zufallsgenerator gewählt und nimmt keine Wertung vor.

Ritter 1 des Humors
Er spielt gerne Feuerwehr im eigenen System. Solange wir die Fähigkeit besitzen, über uns selbst zu lachen, ist die Welt in Ordnung. Dadurch verringert sich die Gefahr unserer Umwelt zu schaden. Der Ritter des Humors löscht jene Brände der Emotionen, die uns selbst toxisch belasten z.B. überbordende Wut und Zorn.

Ritter 2 des Verstandes
Der Ritter des Denkens liefert, gem. seiner Ausbildung und hoffentlich stetiger Trainingseinheiten, eine sachorientierte Zusammenfassung für das gewünschte Thema.

Ritter 3 des Herzens
Der Ritter des Herzens ist ein äußerst zuverlässiger und bei entsprechender Pflege ein präziser und schneller Berater, der eng mit der Intuition zusammenarbeitet, sobald man ihn lässt.

Ritter 4 der Gefühlsverwaltung
Dieser Ritter ist einer der wichtigsten Dompteure in ihrem Lager, übrigens auch zuständig für den inneren Schweinehund. Geduldig verwaltet er die Gefühlswelt und sorgt dafür, dass langfristig Harmonie herrscht, bzw. gibt er die Beschwerden über Missstände an die Runde weiter.

Ritter 5 der inneren Buchhaltung
Der Ritter der Buchhaltung benötigt vor allem Wertschätzung seiner Kollegen, um reibungslos und korrekt zu arbeiten. Er arbeitet gerne unter dem Pseudonym des Über-Ichs und liefert zu Anfragen die jeweiligen Erfahrungswerte des bisherigen Lebens.

Ritter 6 der Diplomatie
Der Ritter der Diplomatie sorgt innerhalb der Tafelrunde für eine angenehme Gesprächsatmosphäre und ist zuständig für die Anwesenheit aller. Er überbringt, je nach Beschluss der Runde, einen Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise an die Chefetage des Besitzers.

Ritter 7 der Visionen
Der Ritter der Visionen ist der Kreativkünstler und liebt Problemlösungen und liebäugelt ständig mit Veränderungen. Liegen keine Probleme im Außen vor, sendet er seine Vorstellungen gerne als Sehnsüchte getarnt an die jeweilige Person und hofft auf Erfüllung.

Ritter 8 der Realität
Der Ritter des Realismus ist der bedingungslose Machertyp. Er fungiert als mutiger Begleiter, der sofort zur Tat schreitet, sobald das Ziel intern ausgegeben wird. Er ist absolut aktiv, fühlt sich frei und leicht, sowie er die Verantwortung übernimmt.

Ritter 9 der Philosophie
Der Ritter der Philosophie tritt nur an die Öffentlichkeit, wenn er Ruhe und eine ansprechende harmonische Umgebung vorfindet. Erst dann bearbeitet er die Sinnfragen des Besitzers und liefert päckchenweise an den Verstand aus.

Ritter 10 der Sicherheit
Er ist erstklassig trainiert und verfügt über eine direkte Verbindung zu den Instinkten, welche je nach Charaktereigenschaften in den Alarmmodus treten. Im besten Fall sendet er, sollten Sie auf eine/n Trump*in treffen Alarm. Die Signale reichen von Irritation bis zur Wut und Angriffs-/Verteidigungsstrategien.

Ritter 11 der Kunst
Der Ritter der schönen Künste arbeitet eng mit dem Gefühlsverwalter zusammen. Er ist der Gesundbrunnen ihrer Seele. Er verarbeitet alle Eindrücke positiv wie negativ und formt sie in künstlerisches Schaffen. Als Nebeneffekt wirkt diese Kunst auf andere Menschenkinder ausgleichend, z.B. Musik.

Ritter 12 der Hoffnung
Der Ritter der Hoffnung ist einer der wichtigsten Teilnehmer der Tafelrunde. Im übertragenen Sinne ist er Träger des Heiligen Grals, in dem ihre Zuversicht leuchtet bis ans Lebensende. Das Licht der Hoffnung wird je nach Bedarf vom zuständigen Ritter wie ein Scheinwerfer größer und kleiner gedreht.

Folge 2- Trainingscamp für die Ritterrunde!

Bild @ Evelyn Bart 2021

Immunsystem – Bundeswehr- oder Eliteeinheit?

Es wird überrascht sein, unser Immunsystem, einerseits von so viel Aufmerksamkeit seitens der Medien, andererseits verändert sich momentan die Wahrnehmung des jeweiligen Besitzers! Ein banger Blick richtet sich auf unsere körpereigene Kampftruppe, wie sind wir denn aufgestellt?

Je nach Alter des Menschen hat das Immunsystem schon einiges erlebt, an Angriffen von außen, Viren, Bakterien, entartete Zellen, von Herpes bis Masern usw. Selten bekam es Dankesschreiben, für die gute Arbeit die es leistet. Unterstützung bzw. Etaterweiterung wird der Mensch meist erst nach schwierigen Rettungseinsätzen leisten, dann wird ihm bewusst welche Eliteeinheit wir im Körper sitzen haben.

Es ist Zeit uns ans eigene Näschen zu fassen, wie behandeln wir unsere Immunabwehr, so wie die Pflegekräfte in Deutschland? Wenig wertgeschätzt und unterbezahlt, das Abwehrsystem soll seinen Job machen und die Klappe halten, Hochmut kommt vor dem Fall.

Unterstützung in Form der üblichen Verdächtigen, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung sind gemeinhin bekannt, inwieweit es umgesetzt wird, liegt überraschenderweise in der Verantwortung des jeweiligen Menschen, verdammt gibt es da keine anderen Schuldigen?

Neben den üblichen Eindringlingen, von Bakterien bis Viren, ist ein alter Bekannter Killer unter dem Sammelbegriff „Stress“ bekannt, er versucht uns tagtäglich den Garaus zu machen. Der nervige Chef, die jammernde Mutter, die eigene Sucht z. B. tagtäglich Bad News zu inhalieren, als Frühstück und um das Immunsystem weiter zu gefährden, brav vor dem Zubettgehen, noch ein weltweites Horrornachrichten-Potpourri.

Stress im negativen Sinne ist ein trojanisches Pferd, darunter sitzt eine oft unbewusste Angst. Angst nicht perfekt zu sein oder der Situation gerecht zu werden. Die eigene Eitelkeit welche Hilfe anzunehmen boykottiert, wie auch wenig erlernte Problemlösungsprogramme können Probleme zu einer Stresslawine werden lassen, die unser Immunsystem laufend angreift.

Wie wäre es mit einem 4 Augen Gespräch, eine Bestandsaufnahme und ein Zielvereinbarungsgespräch mit den eigenen Pflege- und Securitymitarbeitern? Wer sitzt uns da gegenüber, eher eine Bundeswehrtruppe mit nicht einsatzfähigen Panzern, oder eine top ausgebildete Eliteeinheit, gut trainiert, versorgt und wertgeschätzt?

Kommunikation lautet das Zauberwort, meine „Mitarbeiter“ und ich haben einen 10 Punkte Plan erarbeitet, wir sind alle zu-frieden damit. Den jeweiligen Punkten kann das Wort gesund vorangestellt werden, oder anders übersetzt, die Dosis macht das Gift, die goldene Mitte usw. ein humorvoller Selbstversuch:

  1. Bewegung

Der Istzustand ist gut, bisher sind wir 3–4 Mal die Woche an die gute frische Luft gekommen. Wir vereinbaren 6 Tage Bewegung, moderat von Laufen, Spazierengehen, Wandern, Fahrradfahren + 1 Sportart im Bereich Kampfsport, sobald die Haftbedingungen 2020 wieder gelockert werden. Lustigerweise hat gerade der innere Schweinehund am wenigsten Veto eingelegt, jetzt wo er Home-Office vom Landesvater verordnet bekommt, möchte er raus! Nachtigall, ick hör dir trapsen.

  1. Ernährung

Meine Ernährung ist gut aber nicht wirklich ausgewogen, die Truppe jammert mich voll, kreativer und abwechslungsreicher zu kochen. Außerdem monieren Sie den Kaffeekonsum, sie stünden unter Dauerstrom! 7 Tassen sind gestrichen, wir einigen uns auf 3 Tassen am Tag, den Entzug machen alle mit. Im Gegenzug fordere ich eine Stunde mehr Schlaf, somit würde sich der Kaffeekonsum automatisch reduzieren. Problematisch ist der Missbrauch von Genussmittel, hier: Schokolade. Ein halbseidener diplomatischer Versuch seitens meines inneren Schweinehundes bringt die Tatsache auf den Tisch. Ich würde bei aufkommender Wut Schokolade essen. Was, ist ja unglaublich, ich gebe mich geschlagen. Die Truppe empfiehlt mir tägliches Meditieren, in der Zwischenzeit spielen sie eine Runde Schafkopf.

  1. Schlaf

Grundsätzlich sind wir alle zufrieden mit der Dauer & Qualität. Schlafumgebung ist ruhig, ohne störende Faktoren oder technische Geräte. Gelegentlich stören diffuse Träume die Schlafqualität. Wir einigen uns darauf, 2 Stunden vor dem Zubettgehen kein Internet, Nachrichten mehr zu konsumieren. Aufkommende Grübeleien werden mit Musik entschärft.

  1. Humor/Freude

Gut, aber dennoch ausbaufähig. Die Dokumentation über die täglichen kleinen & großen Freuden kann verbessert werden. Wir einigen uns darauf, es als tägliches „Gebet“ vor dem Zubettgehen zu Papier zu bringen. Die Kollegen freuen sich über die tägliche Portion Humor, Witze, Musik oder Youtube Videos, z. B. das Leben des Brian, verbessert die Stimmung immens.

  1. Beziehung

Großes Lob seitens meiner Mitarbeiter. Seit ich die Beziehungen aller Art, beleuchtet und ordentlich ausgemistet habe, hat sich mein Immunsystem verbessert. Mehr Platz für gesunde Beziehungen, incl. die zu mir Selbst hat meine Gesundheit immens verbessert, die körperliche & seelische.

  1. Natur

100 %ige Übereinstimmung, alle sind glücklich mit dem täglichen Naturgenuss. Macht zufrieden, gibt Kraft und stärkt den Realitätssinn. Keine Änderungen vonnöten.

  1. Musik

Grundsätzliche Zustimmung zur Musikauswahl. Einige beschweren sie über die Musik via Radio, da die vielen Nachrichten wenig informativ sind, sondern eher Geschwätz. Die Truppe fordert mehr reine Musik, weg von den Sendern. Wir einigen uns auf 80 Prozent Musik und 20 Prozent Radio.

  1. Frieden

Der innere Frieden ist grundsätzlich gesichert, ein Friedensabkommen mit allen Persönlichkeitsanteilen ist unterschrieben und wird eingehalten. Probleme werden am runden Tisch besprochen, entsprechende Lösungen werden umgehend generiert. Die Zusammenarbeit ist gut, das innere Kind & Schweinehund fordern mehr Mitsprache und Kapazitäten, Antrag wird entgegengenommen.

  1. Neugier

Das Unterhaltungsprogramm könnte verbessert werden, die Neugier auf neue Unternehmungen ist vorhanden, die Truppe moniert vorsichtig meine Disziplin, ich wäre ein Gewohnheitstier. Verbesserungsvorschläge werden akzeptiert, um die Gehirnzellen zu trainieren, werde ich meinen alten Wunsch Fremdsprachen zu lernen aufnehmen, wenn nicht jetzt, wann dann?

  1. Akzeptanz

Manchmal noch ein Eiertanz, wie Bitte? Die endlosen Debatten über herrschende Tatsachen möchte ich bitte auf ein erträgliches Maß an Diskussion begrenzen. Die Redezeit einzelner interner Zauderer könnten zeitlich begrenzt werden. Was wollt ihr denn, einen Norbert Lammert des Bundestages für meine inneren Dialoge? Gelächter folgt. Die Truppe fordert mehr Love it, Change it or leave it. Jawohl!

Bild: Pixabay

Der Stammtisch als Retter der Gesellschaft – miteinander anstatt übereinander reden!

Es verfolgt mich überall, ein Wort welches vor 20 Jahren nicht in meinem Wortschatz existierte. Kommunikation als Seminar, als Studiengang, in Stellenanzeigen, es wird seitdem auf allen Kanälen verwendet, nur mit welchem Zweck? Es überschwemmt die Medien und langsam entwickle ich eine Art Allergie. Bis zur ersten Sinnkrise kam ich ganz gut durchs Leben, man mag es kaum glauben, ich konnte direkt mit Menschen sprechen, Alter & Herkunft spielten keine Rolle.

Dies mag teils meiner frühkindlichen ländlichen Sozialkompetenz geschuldet sein, die mangels Angebot die Richtung vorgab, entweder mit sich selbst zu sprechen, oder die Alternative als Gesprächspartner zu wählen. Die Wählerschaft setzte sich aus Menschen zwischen 0 und 99 zusammen, mit all ihren Ecken & Kanten, die mein Leben prägten, im positiven wie auch im negativen. Es war eine harte Schule, diese Art der Kommunikation. Sie war, wie man neudeutsch sagt, authentisch, direkt, lustig manchmal auch barsch, aber äußerst lehrreich.

Als Kind war ich schon fasziniert von Stammtischen, zum Glück durfte ich als Nachbarskind ab und an helfen um als „Aushilfe“ ein paar Getränke von A nach B zu transportieren, den wichtigsten aller Tische bewunderte & beäugte ich jedoch aus einem Sicherheitsabstand, zumal meine 7-jährige Lebenserfahrung wohl noch nicht für einen Stammplatz ausgereicht hätte. Es war wie im Kino, jeden Tag wurde ein neuer Film aufgeführt. Je nachdem welche Herrschaften der örtlichen Prominenz (Pfarrer, Arzt, Bürgermeister, Großgrundbesitzer) auf das buntgemischte Gemeindevolk traf, gepaart mit der eigenen tagesabhängigen Stimmung/Meinung ergaben sich höchst interessante Einblicke in das Seelenleben der Einzelnen und oder der Gemeinde.

Wie in jeder Beziehung konnte stundenlang geschwiegen, gestritten, debattiert und gelacht werden, im besten Falle war alles vertreten! Meine Karriere als aktive Stammtischaktivistin startete mehr oder weniger mit meiner Volljährigkeit. Unter dem Vorwand eine Frauenfußballmannschaft zu gründen, wagten wir den Schritt unser Recht auf einen eigenen Stammtisch im hiesigen Wirtshaus zu beanspruchen! Eine Welle der Empörung zog durch die Gemeinde. Stoische Sturheit, die auch durch die Häme der Platzhirsche nicht gebrochen werden konnte, sicherte uns langsam einen Platz an der Sonne. Nach und nach wurden wir geduldet, nach längerer Gewöhnung akzeptiert!

Sie fragen sich nun, was das alles mit der Rettung der Welt, oder tragen wir weniger dick auf, mit der Rettung der Gesellschaft zu tun hat? Diese Stammtischbesuche waren für mich eine wichtige Lebensschule. Es war ein Potpourri an Charakteren, Generationen und Gesellschaftsschichten, die einen herausforderten, lehrten, halfen und durch Diskussionen auch wieder auf sich selbst zurückwarfen, besser kann man Sozialkompetenz nicht erlernen. Es ist nichts für schwache Gemüter, aber dieser direkte Austausch miteinander, egal ob man einer Meinung war oder sich gerade in parallel Universen befand, es war direkt, ehrlich und man konnte nicht fliehen, irgendwann traf man im kleinen Universum der Gemeinde wieder aufeinander.

In der heutigen Zeit wird man verführt sich vor allem Gleichgesinnte zu suchen, die eh die eigene Meinung teilen, was aber die Gefahr birgt, nicht mehr offen zu sein für andere Lebensentwürfe und Meinungen. Offenheit & Zeit fordert der Austausch mit anders Denkenden. Wir flüchten in Sicherheitsbereich unseres eigenen Horizonts, teils in den Dschungel der digitalen Welt, aber übersehen die Gefahr, dass wir unser Schwarz-Weiß-Denken dadurch fördern. Kommunikation findet gefühlt 24-Stunden am Tag statt, wir gaffen bei Instagram und googlen unser Wissen, aber wie groß ist der Anteil wichtiger Inhalte noch?

Hat sich unsere Kommunikation verwässert? Je mehr wir uns mit Gleichgesinnten beschäftigen, umso verkrusteter werden wir für andere Sichtweisen. Der Zeitgeist, der Emotionen vor Sachverhalte stellt, flankiert von der Politischen Korrektheit, dem Wunsch nach eigener Perfektion sowie dem Streben nach Effektivität gibt dem Ganzen noch zusätzlich Schubkraft. Wir sind Weltmeister der Fachidioten, beruflich wie privat, und somit auch Weltmeister im Separieren. Egal ob die Zeitschrift für die Frau ab 40, mit Hund aber ohne Kinder. Restaurants nur für Veganer, Seniorenheime nur für Schwule und Lesben. Fachärzte wohin das Auge schweift, aber immer weniger Hausärzte die den Gesamtüberblick haben. Nachrichten lassen sich via App nach persönlichen Vorlieben filtern, das alles mag das Leben vermeintlich erleichtern, nur wie verändert es unseren Blick auf die Realität?

Je mehr Stammtische, Vereinsarbeit o. ä. verloren gehen, umso mehr geht ein Stück Redekultur unter. Wir quetschen die Mitte der Gesellschaft an die Ränder oder leiten Sie in Nischen. Geteiltes Leid ist halbes Leid, wir brauchen wieder mehr Mut unsere Risse zu heilen. Stellen Sie sich vor, sie müssten mit einem Klon ihrer selbst 4 Wochen zusammenleben, völlig abgeschnitten von der Außenwelt, allein die Vorstellung lässt sicherlich die Bereitschaft steigen, wieder mehr die Vielfalt ihrer Umgebung zu schätzen!

Da der natürliche Lebensraum des Stammtisches ebenso vom Aussterben bedroht ist, gilt es umso mehr Sie dort zu retten, wo noch Wirtshäuser, Kneipen, oder Restaurants beheimatet sind, das erfordert von der Gegenseite allerdings auch die Bereitschaft diese Klientel nicht rein nach Wirtschaftlichkeit zu betrachten. Der Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt, „pflanzen“ sie neue Stammtische aller Art egal in welchen Räumlichkeiten, ob zu Hause oder Outdoor, die Gesellschaft wird es Ihnen danken, irgendwann. Sehen Sie es als nachhaltige sozial vielfältige Blumenwiese, die Bienen lassen grüßen!

Wenn die 3-Affen mit der Grinsekatze mutieren!

Amüsiert erinnern wir uns an jene Momente, die uns Kinder bescheren, um Missgeschicke zu kaschieren. Jener Moment in dem die 3-Affen Taktik mit der Grinsekatze zusammentreffen, um zur Waffe der kleinen Quälgeister zu mutieren. Wie von Zauberhand wurde das Glas Saft über den Teppich gekippt, das Glas weilt noch inmitten des Saftsees, während uns als einziger Zeuge der Nachwuchs gekonnt anlächelt. Auf die Frage was passiert sei, wird die o.g. Taktik aus dem Hut gezaubert.

Gekonnt nutzen Sie den Überraschungseffekt, ein entwaffnendes Lächeln, ein überraschter Blick auf die eigentlich klare Faktenlage und ein Überlaufen auf die gegnerische Seite: Ich habe auch nichts gehört, nichts gesehen, nicht gesagt, wissentlich der Beweislage. Meist folgt noch ein Ablenkungsmanöver in Form eines fantasievollen wortreichen Berichts über einen kleinen blauen Drachen, der als Übeltäter quasi schon überführt sei. Dieses überzeugte Übersehen der Wahrheit lässt einem als Erwachsener meist milde urteilen. Nur was bei einem 4-Jährigen noch als Anekdote im Lebensbuch notiert wird, kann später zu ernsthaften Problemen führen, meist leidet die gegnerische Seite.

Erstaunlich ist nur, wie wirksam diese Masche in allen Bereichen des Lebens zu funktionieren scheint. Der Faktor Sympathie lässt uns ähnliche Erlebnisse & Taten doch unterschiedlich bewerten, je nachdem welche Einstellung bzw. persönliche Beziehung wir zum Gegenüber haben. Harmlose Beispiele mögen viele aus dem Arbeitsleben zu erzählen haben, aber sind Sie auch harmlos? Jeder hat einen oder eine Kollegen/in, der man kaum böse sein kann, egal ob der Hamster der Nachbarin Schnupfen hat und Sie dadurch zum 100 x Mal zu spät kommt, das kindliche Lächeln gepaart mit dem unschuldigen „ich habe es doch nicht mit Absicht getan und bin mir keiner Schuld bewusst wirkt, im 1. Moment sind wir gehemmt, der Ärger bzw. die Wut darüber kommt meist erst später.

Zum Erfolg dieser Menschen scheint ihre „Leben und leben lassen“ Einstellung zu gehören, d. h. Sie sind im Außen äußerst tolerant gegenüber ihren Mitmenschen als auch zu sich selbst, mit dem Wissen je toleranter & wohlwollender sie sich geben, umso mehr Verständnis dürfen Sie für eigene Verfehlungen erwarten. Die Bandbreite ist groß, von der Sekretärin die jede Laune ihres Chefs lächelnd erträgt und dafür die Hälfte ihrer Arbeitszeit bei Google verbringen darf, bis zu großen Vorfällen jener Fußballgötter bzw. Steuersünder wie Messi oder Ronaldo, die man medial fast noch mit Mitleid übergießt, mit der Vermutung das sich böse Berater an den unschuldigen Jesus-artigen-Jüngern zu schaffen machten.

Auf der anderen Seite wird ein Herr Hoeneß mit Freuden medial zum Abschuss freigegeben, nach dem Motto wer austeilt, muss mindestens genauso, wenn nicht noch mehr einstecken. Warum scheint es in dieser emotionsgeladenen Zeit so schwer zu sein, Taten nach Sachlage zu beurteilen, weder mit der rosa-roten-Brille für Messi noch mit der schwarzen Brille für Hoeneß. Die Fähigkeit Situationen objektiv zu betrachten, sobald Emotionen im Spiel sind, geht vermeintlich immer mehr verloren. Die höchst gehandelte Währung heutzutage sind Emotionen, in dieser Währung lässt sich alles besser verkaufen, gut für die Geschäftemacher, nachhaltig gefährdend für den Konsumenten.

Unser Körper & Seele beansprucht Phasen der Stille um Erfahrungen incl. Emotionen zu verarbeiten. Zeit & Ruhe sind die wichtigsten Zutaten, um nicht eine Marionette der eigenen & mit aufgesaugten Emotionen zu werden. Gerade Situationen die unsere Gefühle sehr in Wallung bringen, in welche Richtung auch immer, bedürfen einer zweiten Prüfinstanz. Egal ob das alte Sprichwort greift, eine Nacht darüber zu schlafen, oder ob Sie im Rahmen eines Spaziergangs die Lage nochmal in Erinnerung bringen, weise Entscheidungen trifft nur jemand, der mit sich in Einklang ist.

Im Privatleben kann man selbst entscheiden, wie man mit solchen Erlebnissen umgeht, man selbst wird im Laufe seines Lebens temporär mal zur Grinsekatze (ein Zustand von frisch Verliebten) oder zum Miesepeter (Schicksalsprüfungen jeglicher Art). Diese eigenen Erfahrungen mit ihren positiven wie auch negativen Auswirkungen sind hilfreich, um Menschen objektiver zu betrachten. Mit dieser Klarheit erkennen wir eher, aus welchen Impulsen unser Gegenüber gerade handelt.

Die 3-Affen werden in Asien übrigens als über „Schlechtes weise hinwegsehen“ gedeutet. Im Westen verwenden wir Sie als Sinnbild einer mangelnden Zivilcourage, im Sinne von Schlechtes nicht wahrhaben wollen. Die Gratwanderung, die Macken seiner Mitmenschen mit einer Prise Humor zu akzeptieren, aber dennoch an der richtigen Stelle Grenzen zu setzen, ist die hohe Kunst der Diplomatie & Lebensschule ein Leben lang.

Bild: Pixabay hear-no-evil-4437031_1920

Wenn Tiere sprechen könnten – bedingungslose Liebe zum Haustier – eine Illusion oder was wäre wenn?

Meine erste große Liebe war ein kleiner rot-weißer Stubentiger namens Susi, die mich bedingungslos liebte, zumindest war ich mit meiner Lebenserfahrung von 5 Jahren fest davon überzeugt. Sie wärmte jeden Morgen mein kleines geschundenes Herz auf, indem Sie überschwänglich Körperkontakt zu mir aufnahm, in meinen Armen schnurrte wie ein Leopard II Panzer, mich an stupste und mit Ihren Schnurrhaaren im Gesicht kitzelte. Diese morgendliche Liebesbekundung einer Katze war für mich unglaublich und in dieser Zeit auch lebenswichtig, war es doch in meiner Familie die einzige emotionale Zuwendung als auch Körperkontakt.

Im Gegenzug versuchte ich mich so gut es ging zu revanchieren mit Streicheleinheiten, Essen in allen Schattierungen und selbstgebauten Schlafplätzen, wir hatten einen guten Deal der uns beiden das Überleben garantierte, bis Susi ein Jahr später von einem Auto überfahren wurde und mein Herz zerbrach. Es gab noch ein paar Versuche mit Susi 2 und deren Nachfolgern, die immer Opfer der benachbarten Straße wurden.

25 Jahre später bekomme ich beim Lesen eines Zeitungsberichts Gänsehaut, ein Hund dessen Besitzer vor Monaten gestorben war, spaziert täglich zum Friedhof um sein Herrchen zu betrauern! Ist eine so enge emotionale Beziehung möglich, als 5-Jährige hätte ich dem sofort zugestimmt? Aber was hat es mit der Tierliebe auf sich, warum spricht der „Besitzer“ oft mit verklärten Augen von bedingungsloser Liebe, liegt es daran das die armen Tiere uns nicht widersprechen können?

Ich stelle mir vor, wieder in einer Tier-Mensch-Partnerschaft zu leben, ein grau getigerter Kater namens Henry ist mein Counterpart, kein Katzenmacho, sondern ein gemütlicher Mitbewohner für eine halbwegs neurotische 40-jährige. Die Aufgabenverteilung ist klar, ich kümmere mich um die tägliche Menüfolge, die adäquate Schlaf- u. Reinigungsmöglichkeit und genügend Zeit zu Zweit. Im Gegenzug erhalte ich bzw. mein getigerter Mitbewohner Streicheleinheiten, klingt nach einer perfekten Beziehung. Doch was wäre, wenn Henry sprechen könnte, würde es auch noch so harmonisch sein?

Würde er mir zum manchmal vorwurfsvollen Blick beim Servieren des Essens noch vorhalten, er hasse erstens Leber, zweitens würden ihn diese festgezurrten Essenszeiten in seinem liberal links gerichteten Katzenleben ankotzen! Überhaupt würde er lieber mit seinen Kumpels um die Häuser ziehen, ich wäre nur seine Not-Not-Beziehung, was uns beide vereint. Rums, das würde sitzen und mir meine Gesichtszüge innerhalb von 120 Sekunden entgleisen lassen. Ist unsere romantisierte Darstellung der bedingungslosen Liebe zu Tieren dem geschuldet, das die Kommunikation nicht verbal, wahrscheinlich zu unserem Glück, sondern nur nonverbal abläuft, und diese von uns gern zu unseren Gunsten mit der rosa-roten Brille interpretiert wird.

Was wenn wir zu 100 % der Meinung wären unser Labrador-Mischling ist absolut glücklich Teil unserer Familie zu sein, während Carlo abends im Wohnzimmer davon träumt, wie es wäre eine eigene Hunde-Familie zu haben um frei von Menschen leben zu dürfen? Tiere sind in dieser Art von Beziehung immer abhängig vom Menschen und nie frei in ihrer Entscheidung dieses Leben wählen zu dürfen, das sollten wir immer im Hinterkopf behalten. Den Tieren ein Mindestmaß an artgerechten Leben zu ermöglichen ist interpretationsfähig, dennoch gibt es hierzu zahlreich Lektüre. Nicht minder wichtig ist die emotionale Bindung, hier wäre bei manchen eine Paartherapie angebracht, um die tierischen „Freunde“ vor übergriffigen Haltern/innen sowie deren Neurosen zu schützen, angefangen von veganer Nahrung, Kleidung bis hin zur symbiotischen Paaren ala Mooshammer & Daisy.

Was wäre, wenn mein Kater die Wahlmöglichkeit hätte, ich ihm die Option als Freigänger ermögliche, würde er die Option nutzen, um ein freies Leben zu führen, in der Hoffnung Darwins Erbe wäre in der Realität nicht ganz so grausam, oder würde er nach ein paar Tagen zurückkommen, mit der Erfahrung das Gras auf der anderen Seite sei doch nicht grüner.

Warum verhalten wir uns des Öfteren anders in der Beziehung zu Tieren? Die Erwartungshaltungen sind geringer, die Kommunikation ist auf das wesentliche beschränkt und der Körperkontakt ist konstanter. Als Krönung obendrauf gibt’s oft mehr Toleranz & Vergebungswillen, alles was uns in der Beziehungspflege zu unserer eigenen Spezies auch oft hilfreich wäre.

Bild: Pixabay